Freitag, 23. Juni 2017

Das Fördern aggressiver Fluide im Grenzbereich von Temperatur, Druck, Korrosivität und Gasbeladung mit hermetisch dichten Peripheralradpumpen

Laufrad

Das Laufrad einer Peripheralradpumpe besitzt beidseitig radial über den Umfang angeordnete, anwendungskonform ausgebildete Förderzellen. Im Zusammenspiel von Laufrad, Förderkanal und Unterbrechersteg realisiert die Peripheralradpumpe eine nahezu lineare Kennlinie. Das Laufrad spielt bei der Auslegung der Pumpe eine entscheidende Größe. Durchmesser, Breite, Anzahl und Anordnung der Förderzellen erlauben die zielgenaue Auslegung auf den gewünschten Betriebspunkt und somit einen energieeffizienten Einsatz der Pumpe. 

Ein Standard-Laufrad verfügt in aller Regel auf jeder Seite über ca. 20 - 30 symmetrisch oder asymmetrisch angeordnete Förderzellen. 

Ein Laufrad mit größerer Anzahl gleichmäßig über den Umfang angeordneter Förderzellen erreicht einen höheren Druckaufbau und eine intensive Durchmischung des Fluides während des Durchganges durch den Pumpenkopf. 

Laufräder mit breiteren und zu dem asymmetrisch angeordneten Förderzellen eignen sich für das Fördern viskoser Fluide. Peripheralradpumpen können durchaus Fluide mit Viskositäten von 2000 – 3000 mPas fördern. 

Laufräder mit beidseitig bis zur Laufradnabe ausgebildeten Förderzellen und mit gezielter Zuordnung zu den Ausgleichsbohrungen erlauben die Förderung von Fluiden mit hohem Gasanteil bzw. einem gezielten Gaseintrag. Gasanteile bis zu 50% können mit diesen speziell angepassten Pumpen gefördert werden.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Das Fördern aggressiver Fluide im Grenzbereich von Temperatur, Druck, Korrosivität und Gasbeladung mit hermetisch dichten Peripheralradpumpen


Flujo 01 Mehrphasenpumpen

Flujo 01 - Peripheralradpumpen für erhöhten Gaseintrag verfügen über einen vergleichbaren Aufbau und die gleichen konstruktiven Charakteristika wie Standard-Peripheralradpumpen. Sie sind ebenfalls magnetgekuppelt und hermetisch dicht. Werkstoffauswahl, Pumpenkopfauslegung und Drehzahlregelung werden jedoch in Sonderanfertigung an die speziellen Einsatzbedingungen angepasst.

Flujo 01 – Mehrphasenpumpen machen sich vor allem die Fähigkeit des Peripheralradprinzips zunutze, hohe Gasanteile im Fluid mitfördern zu können. Sie sind deshalb besonders für die Förderung von Fluiden mit niedrigem Siedepunkt, für Austragsprozesse in Destillationsanlagen, für das Fördern von Flüssigkeiten mit gelösten Gasanteilen oder Flüssig-/Gasgemische geeignet. In der Wasser-/Abwasserbehandlung kommen sie als sogenannte fluji01ph7n in der Begasungsflotation oder Denitrifikation zum Einsatz.

Mit speziellen Laufradgeometrien können im Einzelfall Gasanteile von bis zu 50Vol-% im Fluid mitgefördert werden.

Dienstag, 20. Juni 2017

Die sichere Dosierung von Flüssigkeiten und Gasen in explosionsgefährdeten Betriebsstätten der Zonen 1 und 2 mit Dosierpumpen der Zündschutzart Ex p.


Dosierpumpen R05- Ex

Dosierpumpen Ritmo®05 Ex verfügen über die gleichen konstruktiven Charakteristika und Vorteile einer Dosierpumpe Ritmo®05. Sie sind in Voll-PTFE für alle fluidberührten Komponenten ausgerüstet, verfügen über zwangsgesteuerte Ventile und eine hochauflösende Schrittmotortechnik.

Dosierpumpen Ritmo®05 Ex sind jedoch für den Einsatz in explosionsgefährdeten Betriebsstätten der Zone 1 und 2 ausgelegt. Es können alle flüssigen und gasförmigen Medien der Gasklasse 2B mit Ausnahme von Gasen der Klasse IIC, wie z.B. Wasserstoff, Acetylen oder Schwefelkohlenstoff dosiert werden. Die Ex-Schutz-Auslegung basiert auf der Zündschutzart EEx p gemäß EG-Richtlinie 94/9/EG. Die R05-Ex besteht aus einem Pumpengehäuse mit eigenständiger Ex-e Zulassung, einem darin befindlichen Ex p-Steuergerät mit Spül- und Druckregelfunktion, Proportionalventiltechnik mit automatischem Leckage-Ausgleich und einem vom Ex-Gehäuse entkoppeltem Pumpenkopf. 

Die Kraft und Präzision einer Hochdruckdosierung mit dualer Antriebstechnik, höchster Chemikalienbeständigkeit und universellen Einsatzmöglichkeiten


Nano-Dosierpumpe bis 5 ml/min und 750 bar • Mikrodosierpumpe bis 10 ml/min und 600 bar • Prep.-Dosierpumpe bis 40 ml/min und 300 bar


Carino-09-Hochdruckpumpen sind spezialisierte, hochgenaue Kolbendosierer für analytische, präparative und HPLC-Anwendungen, aber auch für Mikro- und Nanodosierungen für Forschung, Entwicklung und Verfahrensoptimierung, für Prüfstände und Kleinproduktion. Sie zeichnen sich durch ihre vielseitige Werkstoffausstattung, ihre duale Antriebstechnik mit zwei unabhängig arbeitenden Dosierkolben und ihre flexible Softwareausstattung aus. Verfügbar mit 3 Pumpenkopfgrößen von 1 µl/min bis 50 ml/min und 3 Druckausführungen von 150 bis 750 bar. Mit einfachster Bedienung über Touch-Panel und TFT-Farb-Screen, direkter Eingabe der Dosierparameter, Menü-Auswahl, Purge- und Setup-Funktionen. Anwendungsspezifische Werkstoffausstattung mit Edelstahl,- Hasteloyund Peek-Pumpenköpfen. Mit Titan-Pumpenkopf und Keramiksensor für inerte Anwendungen mit maximaler Biokompatililität. In 1- oder 2-Pumpenkopfausführung für pulsfreie und/oder dualen Dosierungen in Befüll-, Reaktions- oder anderen Hochdruckprozessen. Mit Arbeits-/Hilfskolben einsetzbar für alle analytischen und HPLCAnwendungen. Mit Kolbenhinterspülung zur Vermeidung von Feststoffablagerungen und Kolbenverschleiß. Integrierte Drucküberwachung mit programmierbaren Druckvorgaben Pmin und Pmax. Prozess- u. automatisierungsfähige Steuerung und Integrationsmöglichkeit durch umfangreiche Schnittstellenausstattung.

Montag, 19. Juni 2017

Erfahrung über Generationen

Zu Beginn der 60-iger Jahre entwickelte und patentierte Herr Günter Fahrion, unser Onkel, die ersten Dosierpumpen in Voll-PTFE-Version und mit zwangsgesteuerten Ventilen. In dessen Tradition und mit stetig gewachsenem Know how entwickeln und bauen wir nun schon in dritter Generation Dosierpumpen in spezialisierter PTFE-Ausführung und höchster Funktionalität.

Schon die ersten Kleinmengendosierer waren mit einer ausgeklügelten Antriebs- und Excentertechnik Präzisionsdosierpumpen, eine bemerkenswerte Innovation in der damaligen Dosiertechnik.

1996 wurden dem Markt die ersten mikroprozessorgesteuerten Dosierpumpen mit schrittmotorgesteuerter Hubeinstellung, regelbarer Hubfrequenz und digitalen Steuerungsoptionen vorgestellt. 

2006 setzte die neueste Generation unserer Präzisionsdosierpumpen, Ritmo®05 wiederum neue Maßstäbe in der Kleinmengen- und Mikrodosiertechnik. Sie zeichnet sich neben der bewährten PTFE-Technologie insbesondere durch eine variable Ausstoßgeschwindigkeit und steuerbare Ventilaktorik aus. 

2008 konnten wir erstmals am Markt Mehrkanalpumpen, Probenahmepumpen und Dosiersysteme in Master-/Slave-Konfiguration für zeitsynchrone Dosierabläufe präsentieren. Beide Entwicklungen erschließen absolut neue Anwendungsoptionen für Membrandosierpumpen und unterstreichen das hohe Entwicklungspotential der Fink Chem+Tec GmbH.

2010 Nach Abschluss eines Hochschulstudiums ist Andreas Fink als Gesellschafter in das Unternehmen eingetreten. Mit seiner Ausbildung in Mechatronik, Elektronik und Programmierung wurden die Weichen für Innovation, Produktentwicklung, aber auch für Tradition und Kontinuität für die nächsten Jahrzehnte gestellt.

Seit 2011 konnten wir neue Anwendungen in der Mikrodosiertechnik mittels eigens entwickelter Hochdruckdosierpumpen bis 600 bar erschließen. Vor allem mit einer dualen Antriebstechnik und flexibler Software war es uns möglich, Hochdruckpumpen nicht nur alternierend pulsfrei zu betreiben, sondern auch 2 Fluide mit nur einer Pumpe gleichzeitig zu dosieren oder zu mischen. 

Im September 2013 erfolgte der Umzug in eine größere Produktionsstätte nach Leinfelden-Echterdingen. Die kontinuierlich wachsende Produktion und die Anforderungen an Service und Kundennähe machten diese Veränderung zwingend erforderlich. Gleichzeitig konnten wir unsere Misch- und Verdünnungspumpen an den Markt führen. 

Mit der Übernahme der Firma K-Engineering zu Beginn 2015 erweiterten wir unser Produktprogramm durch spezielle Peripheralradpumpen in Hochdruckausführung, patentierte Peripheralreaktoren und -mischer sowie beheizbare Gaszirkulationspumpen. 

2017 schließt sich nahtlos mit Blick auf weiteres Wachstum und Kontinuität die Übergabe der Fink Chem+Tec an die nächste Generation an. Mit Beginn des Jahres wurde die alleinige Geschäftsführung an den bisherigen Junior-Chef Andreas Fink übertragen. Im gleichen Zuge wurde die Gesellschaft einer GmbH & Co.KG in die Fink Chem+Tec GmbH umfirmiert und 80% der Anteile auf Andreas Fink übertragen.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Das Fördern korrosiver Gase im Grenzbereich von Temperatur, Druck, Korrosivität mit hermetisch dichten Drehschieberpumpen

Ziclon 04 in anwendungsspezifischer Auslegung

Ziclon 04- Gaszirkulatoren in anwendungsspezifischer Auslegung verfügen über einen vergleichbaren Aufbau und die gleichen konstruktiven Charakteristika wie Klein- und Prozess-Gaszirkulationspumpen. Werkstoffauswahl, Pumpenkopfauslegung und Drehzahlregelung werden jedoch in Sonderanfertigung an die speziellen Einsatzbedingungen angepasst.

Gaszirkulationspumpen mit beheizbarem Pumpenkopf werden dann eingesetzt, wenn hohe Prozesstemperaturen erforderlich sind, diese während des Prozesses konstant zu halten und Rückkondensationen im Pumpenkopf zu vermeiden sind. Die Beheizung des Pumpenkopfes kann elektrisch oder mit einem Wärmeträgermedium erfolgen.

Gaszirkulationspumpen mit kühlbarem Pumpenkopf bieten sich an, wenn gekühlte Verfahrensprozesse sicher zu stellen sind und eine Erwärmung während des Pumpvorganges im Pumpenkopf zu vermeiden ist. Der Pumpenkopf kann an einen Kältekreislauf angeschlossen werden.

Gaszirkulationspumpen für hohe hohe Prozessdrücke kommen immer dann zum Einsatz, wenn die Prozesse oder Reaktionsstufen verfahrensbedingt hohe Prozessdrücke erforderlich machen. Ziclon 04 – Gaszirkulatoren können bis zu Systemdrücken von 400 bar ausgelegt werden.

Gaszirkulationspumpen in verschleissarmer Ausführung sind vor allem dort gefragt, wo Prozesse mit höchster Gasreinheit umgesetzt werden oder in welchen besonders hohe Standzeiten erreicht werden müssen. Bei Förderprozessen mit höchster Gasreinheit wird der Partikeleintrag in den Gasförderstrom in erster Linie mit einer reduziert kontrollierten Motordrehzahl bei gleichzeitiger Sicherstellung der Anpresskräfte der Drehschieber an die Pumpenkopf-Laufflächen minimiert. Speziell gehärtete Laufflächen oder Keramikeinsätze und spezielle Verdrängerplatten reduzieren ebenfalls einen Partikeleintrag in den Gasstrom. Im konkreten Einzelfall bitten wir um Rücksprache, um Ihre Anwendung zielgenau lösen zu können. Ähnliche Massnahmen bieten sich auch bei sehr langen Betriebsstandzeiten an.

Gaszirkulationspumpen mit prozessangepasstem Drehzahlverhalten können mit einem externen Frequenzumrichter oder auch einem am Antriebsmotor aufgesetzten Frequenzumrichter ausgestattet werden. Über die Funktionalität des Freqenzumrichters kann das Anfahrverhalten der Pumpe (Sanftanlauf), verfahrensabhängige Förderströme, verschleissreduzierendes Drehzahlverhalten oder auch ein energieeffizientes Arbeiten angepasst werden.

Gaszirkulationspumpen mit atexkonformer Auslegung sichern eine sichere Förderung von Gasen in explosionsgefährdeten Betriebsstätten. Die Ex-Schutzklassifizierung der Betriebsstätte gibt die Auslegung von Antriebsmotor und Pumpenkopf vor und wird bei der Auslegung der Pumpe zugrunde gelegt. Es ist deshalb zu beachten, dass wir keine PTB-abgenommenen Pumpen, sondern die jeweilige Pumpe in atexkonformer Auslegung mit zugehöriger Zertifizierung anbieten.

Montag, 29. Mai 2017

Die sichere Dosierung von Flüssigkeiten und Gasen in explosionsgefährdeten Betriebsstätten der Zonen 1 und 2 mit Dosierpumpen der Zündschutzart Ex p.

Dosierpumpen R05- Ex

Dosierpumpen Ritmo®05 Ex verfügen über die gleichen konstruktiven Charakteristika und Vorteile einer Dosierpumpe Ritmo®05. Sie sind in Voll-PTFE für alle fluidberührten Komponenten ausgerüstet, verfügen über zwangsgesteuerte Ventile und eine hochauflösende Schrittmotortechnik.

Dosierpumpen Ritmo®05 Ex sind jedoch für den Einsatz in explosionsgefährdeten Betriebsstätten der Zone 1 und 2 ausgelegt. Es können alle flüssigen und gasförmigen Medien der Gasklasse 2B mit Ausnahme von Gasen der Klasse IIC, wie z.B. Wasserstoff, Acetylen oder Schwefelkohlenstoff dosiert werden. Die Ex-Schutz-Auslegung basiert auf der Zündschutzart EEx p gemäß EG-Richtlinie 94/9/EG. Die R05-Ex besteht aus einem Pumpengehäuse mit eigenständiger Ex-e Zulassung, einem darin befindlichen Ex p-Steuergerät mit Spül- und Druckregelfunktion, Proportionalventiltechnik mit automatischem Leckage-Ausgleich und einem vom Ex-Gehäuse entkoppeltem Pumpenkopf.