Montag, 30. Juli 2018

Das Fördern, Mischen, Verdünnen, Dispergieren und Homogenisieren während des Förderprozesses mit hermetisch dichten Peripheralradpumpen


Das Fördern, Mischen, Verdünnen, Dispergieren und Homogenisieren während des Förderprozesses mit hermetisch dichten Peripheralradpumpen


Espira 02 Kleinförder-Mischpumpen

Werkstoffausstattung:

Espira 02 – Peripheralmischer sind vornehmlich für harsche Einsatzbedingungen, aggressive Fluideigenschaften und hohe Gasanteile im Fluid ausgelegt. Das Pumpengehäuse wird deshalb kunden- und anwendungsorientiert in verschiedenen Edelstählen, Hastelloy, Keramik und WolframCarbid (Hartmetall) oder in PTFE-Auskleidunggefertigt. Für die statische Abdichtung kommen O-Ringe aus FKM, FFKM (Kalrez) oder hochtemperaturbeständige Dichtungen zum Einsatz.

Einsatzbedingungen:

Espira E02 – Peripheralmischer sind für einfache Mischaufgaben während des Förderprozesses ebenso wie für anspruchsvollste Chemieanwendungen einsetzbar. Sie können für Prozesstemperaturen bis 450°C, Systemdrücke bis 700 bar und atex-konforme Ex-Auslegungen konfiguriert werden.

Sie sind in der Forschung, Verfahrensentwicklung und in der Kleinmengenproduktion für das Fördern, das Mischen oder das Verdünnen von aggressiven Säuren, Laugen, Lösungsmittel, das Mischen und Emulgieren schwer miteinander mischbarer Fluide oder das Einmischen von Gasen in Flüssigkeiten, auch unter Hochdruckbedingungen und für hohe Prozesstemperaturen einsetzbar.

Aufgrund ihrer hermetisch dichten, magnetgekuppelten Bauweise sichern Peripheralmischer ein emissionsfreie Handhabung von aggressiven Fluiden und umweltbelastenden Gefahrstoffen und erfüllen die Anforderungen der TA-Luft.

Die Fluidanschlüsse

Für die Fluidanschlüsse kommen, je nach Anwendung und Integration der Pumpen in den Prozess, Edelstahl- oder PTFE- /PFA-Schneidringverschraubungen, Flanschanschlüsse oder Hochdruckverschraubungen zum Einsatz.

Montag, 23. Juli 2018

Die Intelligenz und Automatisierungsfähigkeit einer Dosierung mit integrierter Drucksensorik und Durchflussmessung

Die Intelligenz und Automatisierungsfähigkeit einer Dosierung mit integrierter Drucksensorik und Durchflussmessung


Ritmo®033FCM-Dosierpumpen

Ritmo®033-FCM-Dosierpumpen verfügen über die gleichen konstruktiven Charakteristika und die hohe Funktionalität einer Dosierpumpe Ritmo®033. Sie bieten jedoch durch ihre integrierte Drucksensorik und Durchflussmessung ein Höchstmaß an Prozess-Sicherheit und Automatisierungsfähigkeit.

Technik:

Ritmo®033 Dosierpumpen sind, wie die R031- und R032-Pumpen, schrittmotorgetriebene Membrandosierpumpen mit robustem Pleuelantrieb, optimiertem totraumarmen Pumpenkopf, integriertem Entlüftungsventil und Doppelkugelventiltechnik. Sie sind zudem mit ihrer integrierten Drucküberwachung und Volumenstrommessung die High-End-Ausführung der Ritmo®30-Baureihe und für anspruchsvollste Dosiervorhaben und höchste Sicherheits-anforderungen ausgelegt. Mit ihrem extrem großen Einstellbereich bis 1:3000 decken sie mit 4 Modellen einen Leistungsbereich von 2,5 ml/h bis 30 l/h ab.

Werkstoffausstattung:

Mit einer anwendungsoptimierten Werkstoffausstattung mit PP-, PVC-, PVDF-, PTFE- und Edelstahl-Pumpenköpfen wird einer maximalen Chemikalienbeständigkeit mit vielseitigsten Einsatzmöglichkeiten Rechnung getragen. Besonders in ihrer Voll-PTFE-Ausführung sind die Dosierpumpen für nahezu alle aggressiven Fluide, Säuren, Laugen oder Lösungsmittel, für hochreine Prozesse und metallfreie Anwendungen geeignet. In dieser Ausführung sind alle fluidberührenden Bauteile, d.h. der Pumpenkopf, die Fluidverschraubungen, die Kugelventile, die Voll-PTFE-Membran und die Pumpenkopfentlüftung aus virginalen Reinst-PTFE gefertigt und gewährleisten eine ultimative Chemikalienbeständigkeit. Dosieraufgaben in der Halbleitertechnik mit Ansprüchen an maximale Produktreinheit und Metallfreiheit bis in den ppb-Bereich können sichergestellt werden.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Die Robustheit und Intelligenz einer Dosierung mit flexiblen Montageoptionen, großem Einstellbereich und intelligenter Drucksensorik.

Die Robustheit und Intelligenz einer Dosierung mit flexiblen Montageoptionen, großem Einstellbereich und intelligenter Drucksensorik.


Die Fluidverbindungen

Die Fluidanschlüsse werden in Abhängigkeit der Pumpenkopfausführung ausgewählt.

Edelstahl-Pumpenköpfe werden z.B. mit einem ¼“ Innengewinde ausgestattet, in welches handelsübliche Schneidringverschraubungen angeschlossen werden können.

PTFE-Pumpenköpfe werden in konsequenter Fortsetzung höchster Chemikalienbeständigkeit mit GL-Verschraubungen mit Klemm- und Dichtring in Voll-PTFE ausgestattet.

Einbauflexibilität

Maximale Einbauflexibilität durch eine universelle Montageplatte mit Klick-Funktion für eine schnelle Montage- oder Wechselmöglichkeit der Dosierpumpe ist für alle Modelle verfügbar. Für Wartungsarbeiten wird die Pumpe einfach von der Montageplatte genommen und später wieder in die Montageplatte eingerastet.

Durch einen drehbaren Bedienkubus (grün) können unterschiedliche Einbausituationen in Produktionsanlagen, Dosierstationen oder Pilotanlagen berücksichtigt werden, ohne zusätzliche Wandkonsolen zu installieren.

Montag, 16. Juli 2018

Die pH-gesteuerte Dosierung mit integriertem Regelmodul, zwangsgesteuerten Ventilen und in Voll-PTFE-Ausführung

Die pH-gesteuerte Dosierung mit integriertem Regelmodul, zwangsgesteuerten Ventilen und in Voll-PTFE-Ausführung


pH-Sonden

An R05-pH-Dosierpumpen können kombinierte pH-Einstabmessketten mit Glas- und Bezugselektrode in einem Schaft angeschlossen werden. Eine Vorgabe für den Einsatz einer pH-Sonde eines konkreten Herstellers gibt es seitens der Fink Chem+Tec nicht. Der Anwender bleibt in seiner Produktphilosophie (u.a. messtechnische- oder installationsseitige Vorgaben oder bereits vorhandene pH-Sonden) unabhängig.

Im Bedarfsfall, u.a. bei der Neuauslegung einer Applikation favorisieren wir jedoch die tecLine-pH-Elektroden der Firma Jumo.

Unterschiedliche Diaphragma-Ausführungen, druckfeste Ausführungen bis 10 bar und die Integration einer Temperaturerfassung sind je nach Applikation möglich.

Im Einzelfall klären wir jedoch auch die Auswahl der jeweiligen pH-Sonde oder die Eignung schon vorhandener pH-Sonden und deren Anpassung an die R05-pH für Sie ab.

Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall ab.


Mittwoch, 11. Juli 2018

Die Intelligenz und Automatisierungsfähigkeit einer Dosierung mit integrierter Drucksensorik und Durchflussmessung

Die Intelligenz und Automatisierungsfähigkeit einer Dosierung mit integrierter Drucksensorik und Durchflussmessung


Durchflussmessung:

Die FCM-Funktion nutzt den im Pumpenkopf integriertem Drucksensor und misst während des Dosiervorganges den tatsächlichen Druck. Gleichzeitig erfasst die Elektronik den zugeordneten Hubweg. Der Mikroprozessor erstellt aus den Druckmesswerten und dem Hubweg ein internes Indikatordiagramm (grüner Kurvenverlauf).

Aus der Kombination von tatsächlichem Druck und Membranposition (Hublänge) kann über geeignete Algorithmen der Durchfluss ermittelt und über das Pumpendisplay angezeigt werden. Die akkumulierte Länge aller Druckhübe, multipliziert mit der Hubfrequenz ergibt den angezeigten Ist-Volumenstrom.
Die Ausstattung R033-FCM mit Durchflußmessung und intelligenter FlowControll-Regelung ersetzt eine zusätzliche, externe Durchflußmessung und Regeltechnik, spart Investitions- und Installationskosten und reduziert das Risiko von Betriebsstörungen durch zusätzliches Equipment.

Zudem kann der 0/4-20 mA Analogausgang den Ist-Volumenstrom in Prozess-Steuerungen übertragen und dort integriert, ausgewertet oder für weitere Prozessabläufe genutzt werden.

Dienstag, 10. Juli 2018

Die sichere Dosierung von Flüssigkeiten und Gasen in explosionsgefährdeten Betriebsstätten der Zonen 1 und 2 mit Dosierpumpen der Zündschutzart Ex p.

Die sichere Dosierung von Flüssigkeiten und Gasen in explosionsgefährdeten Betriebsstätten der Zonen 1 und 2 mit Dosierpumpen der Zündschutzart Ex p.


Werkstoffausstattung:

Alle fluidberührenden Bauteile, d.h. Ventile, Membran und der Dosierkopf sind aus virginalem Reinst-PTFE und speziellen PTFE-Modifiziereungen gefertigt und gewährleisten eine ultimative Chemikalienbeständigkeit. Es gibt keine weiteren Werkstoffe, Dichtungen oder Ventile, welche die Chemikalienbeständigkeit einschränken.

Ritmo®Dosierpumpen können deshalb nahezu alle aggressiven Fluide und Gase, Säuren, Laugen, Lösungsmittel dosieren.

Sie können auch Dosier- oder Förderaufgaben mit höchster Reinheitsstufe und absoluter Metallfreiheit bis in den ppb-Bereich, z.B. in der Halbleitertechnik übernehmen.

Nicht zuletzt erlaubt die PTFE-Ausstattung die Ausstellung der FDA-Konformition.

Ventiltechnik:

Ritmo®05-EX-Dosierpumpen unterscheiden sich gravierend von Membrandosierpumpen mit üblicherweise eingesetzter Kugelventiltechnik. R05-EX-Dosierpumpen arbeiten mit kleinen Ventilmembranen. Diese Ventile werden über Hubmagnete getaktet und sichern absolut dichte Arbeitszustände und eine hohe Vakuumtauglichkeit der Dosierpumpe.

Zwangsgesteuerte Ventile gewährleisten ein unempfindliches Dosierverhalten gegenüber Gasblasen im Fluid, Ausgasungseffekten bei Flüssigkeiten mit hohem Dampfdruck oder Gaseinbrüchen durch Undichtheiten oder geleerter Dosierleitungen.

Ritmo®05-Dosierpumpen sind deshalb absolut selbstansaugend, absolut dicht zwischen Saug- und Druckseite und müssen weder entlüftet noch befüllt oder gegen Trockenlauf geschützt werden.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Das Fördern aggressiver Fluide im Grenzbereich von Temperatur, Druck, Korrosivität und Gasbeladung mit hermetisch dichten Peripheralradpumpen Aufbau und Funktion Auslegungen Kennlinien Downlo

Das Fördern aggressiver Fluide im Grenzbereich von Temperatur, Druck, Korrosivität und Gasbeladung mit hermetisch dichten Peripheralradpumpen


Flujo 01 Mehrphasenpumpen

Flujo 01 - Peripheralradpumpen für erhöhten Gaseintrag verfügen über einen vergleichbaren Aufbau und die gleichen konstruktiven Charakteristika wie Standard-Peripheralradpumpen. Sie sind ebenfalls magnetgekuppelt und hermetisch dicht. Werkstoffauswahl, Pumpenkopfauslegung und Drehzahlregelung werden jedoch in Sonderanfertigung an die speziellen Einsatzbedingungen angepasst.

Flujo 01 – Mehrphasenpumpen machen sich vor allem die Fähigkeit des Peripheralradprinzips zunutze, hohe Gasanteile im Fluid mitfördern zu können. Sie sind deshalb besonders für die Förderung von Fluiden mit niedrigem Siedepunkt, für Austragsprozesse in Destillationsanlagen, für das Fördern von Flüssigkeiten mit gelösten Gasanteilen oder Flüssig-/Gasgemische geeignet. In der Wasser-/Abwasserbehandlung kommen sie als sogenannte Mehrphasenpumpen in der Begasungsflotation oder Denitrifikation zum Einsatz.

Mit speziellen Laufradgeometrien können im Einzelfall Gasanteile von bis zu 50Vol-% im Fluid mitgefördert werden.